Machbarkeitsstudie für Freibad Marzahn-Hellersdorf
Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf engagiert sich für den Bau eines „Multifunktionsbades“ am Jelena-Šantić-Friedenspark. Die Berliner Bäderbetriebe werden dazu eine zusätzliche Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, die neben der bereits geplanten Typenschwimmhalle auch die betrieblichen Anforderungen eines Außenschwimmbeckens mit weiteren Nebengebäuden berücksichtigt.
Dabei werden die Flächenbedarfe erneut geprüft. Zudem soll die Machbarkeitsstudie weitere zentrale Fragestellungen beleuchten, darunter technische Aspekte wie die Erschließung des Gebäudes mit Flucht- und Rettungswegen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Höhenlagen zwischen Plateau und Straßenniveau sowie die Integration von Grünanlagen in Anbindung an die benachbarten „Gärten der Welt“.
„Die Berliner Bäderbetriebe werden auf meine Anregung, die ich in Abstimmung mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern im Bezirk Marzahn-Hellersdorf gegeben habe, eine zusätzliche Machbarkeitsstudie beauftragen“, erklärt Sportsenatorin Iris Spranger. „Ich danke den beiden Koalitionsfraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus für die im Rahmen der Haushaltsverhandlungen zu diesem Zweck zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel in Höhe von 50.000 Euro.“
Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic sagt dazu: „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem bezirklichen Freibad, das ursprünglich in einem zweistufigen Verfahren vorgesehen war. Die neue Machbarkeitsstudie eröffnet nun die Möglichkeit eines einstufigen Verfahrens. Damit gewinnen wir wertvolle Zeit, erhöhen die Planungssicherheit und können den Prozess insgesamt deutlich effizienter gestalten. Ziel der Machbarkeitsstudie ist es, eine belastbare und zukunftsorientierte Grundlage für den weiteren Planungsprozess zu schaffen.“



