Beteiligungsaktion zum Bauprojekt „Aufwertung Regine-Hildebrandt-Park“
Seit knapp 20 Jahren ist der Regine-Hildebrandt-Park der grüne Zugang ins Quartier. Nun soll er gestalterisch aufgewertet werden. Dazu gibt es noch bis 20. November 2026 eine Beteiligungsaktion. In Form einer Umfrage sollen die Wünsche und Ideen der Bewohnerschaft erfasst werden, um sie dann bei den Planungen zu berücksichtigen. Für 2027 ist eine Ausschreibung zu den Baumaßnahmen geplant, die dann ab 2028 beginnen und 2029 abgeschlossen sein sollen. Dazu werden derzeit Flyer mit einem Fragebogen im Quartier verteilt. Vorgesehen sind auch Vor-Ort-Gespräche im Park mit dem QM-Team. Dort können Bewohner:innen erklären, was ihnen besonders gefällt und was geändert werden sollte. Es gibt zudem die Möglichkeit, den Fragebogen im Stadtteilbüro (Stollberger Straße 33) bis zum 20. November 2026 abzugeben, sich telefonisch über 030-91141293 oder per E-Mail zu beteiligen.
Zur Geschichte des Parks
Er hat eine Fläche von 26.800 Quadratmetern und wird begrenzt von der U-Bahn-Trasse, der Riesaer Straße, dem Mylauer Weg und dem Boulevard Kastanienallee.
Nach der Wende war geplant, die Fläche des Hellersdorfer Grabens entlang der U-Bahn-Trasse zu einem Stadtteilpark auszubauen – als Ausgleichsmaßnahme für erteilte Baugenehmigungen der Investorengruppe MEGA. Nach deren Insolvenz passierte einige Jahre nichts. Dank des Engagements des Marzahn-Hellersdorfer Stadtplanungsamtes gab es 1,175 Millionen Euro aus dem Senatsprogramm Stadtumbau Ost sowie weitere Investitionen von 176.000 Euro von der S.T.E.R.N. Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung für einen ersten Bauabschnitt. Dieser wurde 2007 nach der beliebten Brandenburger Arbeits- und Sozialministerin Regine Hildebrandt benannt und der Öffentlichkeit übergeben. Bis Ende 2009 wurden in weiteren Bauabschnitten mit rund einer Million Euro aus Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen eines Bauprojektes der Deutschen Bahn weitere Gestaltungsmaßnahmen ausgeführt. Dazu zählte vor allem die Installation einer Stufen-Steganlage aus Edelstahl zur Querung des Hellersdorfer Grabens. 2010 wurde der Bereich östlich der Riesaer Straße aus der geplanten Vergrößerung des Regine-Hildebrandt-Parks herausgelöst. Er erhielt den eigenständigen Namen Kurt-Julius-Goldstein-Park, benannt nach dem Antifaschisten und Überlebenden von Auschwitz Kurt Julius Goldstein.





