Der Kiez hat aufgeräumt am BSR-Kieztag
Alles neu macht der Mai? Nein, am 16. Oktober 2026 haben viele Bewohner:innen Keller und Kammern aufgeräumt und Sperrmüll sowie noch Verwertbares beim BSR-Kieztag abgegeben.
Es fing morgens gegen 8 Uhr noch etwas verhalten an, aber im Laufe des Vormittags kamen immer mehr Menschen mit alten Stühlen, kaputten Mikrowellen und unmodern gewordenen Schränken in die Maxie-Wander-Straße/Ecke Schneeberger Straße. Auch “Opa Manne” von der Bücherstube des Puppentheaters kam mit einem Transporter an. Er hatte ordentlich unter den Bewohner:innen gesammelt und selbst entrümpelt, sodass jetzt mehr Platz für Veranstaltungen ist.
So manch gut erhaltenes Stück fand auch noch ein neues Zuhause. So freute sich ein junges Paar über einen Küchentisch, andere schleppten zwei bequeme Sessel weg oder fanden in der Kleiderkiste ein Schnäppchen. Ein opulentes Hochzeitskleid (17 Kilo Eigengewicht) taugte leider nur noch für den Schredder. Der hatte gut zu tun und schluckte jede Menge Holz, Kunststoff und Metall. Beim Verschenkemarkt war teilweise der Tisch wie leergefegt, so schnell landeten Lampen, Geschirr und Küchengeräte in Taschen und Beuteln.

Das QM-Team vom Boulevard Kastanienallee an seinem Infostand.
Das Team des Quartiersmanagements Boulevard Kastanienallee war vor Ort mit einem Infostand sowie heißem Kaffee, Kuchen und Buletten für die Männer und Frauen in Orange, vom Ordnungsamt und von der Sozialraumorientierten Planungskoordination. Gleich daneben hatte die Energiespar-Beratung der Caritas ihren Stand. Sie verteilte Prüfkärtchen für den Energieverbrauch von Kühlgeräten und Heizkörpern und gab Tipps zum Sparen in Bad, Wohnzimmer und Küche. Auch das Ordnungsamt war an diesem Tag dabei. Die Tütenspender für Hundeleinen gingen weg wie warme Semmeln und auch die Flyer und Broschüren zum Thema Müllvermeidung und Trennung waren gefragt.

Der “Stromsparcheck” der Caritas hatte an seinem Stand Beispiele für stromsparende Geräte im Haushalt mitgebracht und erklärt. Die Energiespartipps gab’s noch dazu. Das Ordnungsamt war mit Flyer, Broschüren und Hundekotbeutelspendern dabei. Die Bewohnerinnen und Bewohner nutzten die Gelegenheit, zu entrümpeln und fachgerecht zu entsorgen – weniger Müll und Unrat im Wohngebiet.




