Das Team des Quartiersmanagements

Das Team: Lisa Weiss, Stephan Mayer, Luzia Weber (v.l.)

Lisa Weiß, Stephan Mayer, Luzia Weber (v.l.)

 

 

 

 

 

 

 

 


Integriertes Handlungs- und Entiwcklungskonzept IHEK 2017 (PDF)     logo_qm_b_ka_rgb


Ziele und Handlungsfelder unserer Arbeit

Die „Soziale Stadt“ ist ein Teilprogramm der Städtebauförderung der Bundesregierung und unterstützt benachteiligte Stadtteile durch Finanzmittel von EU, Bund und dem Land Berlin. Mit den Maßnahmen, die im Rahmen von „Soziale Stadt“ umgesetzt werden, soll das Gebiet rund um den Boulevard Kastanienallee städtebaulich und sozial stabilisiert werden. Das Besondere ist, dass nicht nur Bauprojekte umgesetzt werden können, sondern auch sozio-kulturelle Maßnahmen, die der Gebietsentwicklung dienen. Dazu arbeiten die verschiedenen Fachverwaltungen ressortübergreifend zusammen.

Folgende fünf Handlungsfelder werden grundsätzlich in Quartiersmanagementgebieten im Land Berlin bearbeitet:

  • Bildung, Ausbildung, Jugend – gute Bildung für alle in gut ausgestatteten Räumen
  • Arbeit und Wirtschaft – lokale Ökonomie stärken, wohnortnahe Versorgung
  • Gute Nachbarschaft, Integration – gegenseitige Akzeptanz und Anerkennung
  • Öffentlicher Raum – sich wohlfühlen in einer schönen Wohnumgebung
  • Beteiligung, Vernetzung, Einbindung der Partner – alle können und sollen mitmachen

Die Ziele für die einzelnen Handlungsfelder im Gebiet Boulevard Kastanienallee werden auf der Basis einer Analyse der aktuellen Situation festgelegt. In diese Analyse fließen die Stimmen von Menschen ein, die im Quartier Boulevard Kastanienallee leben und arbeiten.

Seit das Programm „Soziale Stadt“ 1999 erstmalig in Berlin umgesetzt wurde, hat es sich laufend verändert und an neue Aufgaben und Ansprüche angepasst – es ist ein „lernendes Programm“.

Laufzeit des Programms / Verstetigung

Finanzmittel im Programm „Soziale Stadt“ sind nicht auf Dauer angelegt. Laufend wird die Entwicklung im Stadtteil deshalb über die Veränderung der Sozialdaten verfolgt („Monitoring“) und nach etwa 10 Jahren wird überprüft, ob der Einsatz der Städtebaufördermittel noch gerechtfertigt ist. Wenn ein Gebiet so stabil geworden ist, dass seine weitere positive Entwicklung gewährleistet ist, wird durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt die Beendigung des Verfahrens („Verstetigung“) eingeleitet.

Dies bedeutet, dass bei allen Verfahrensschritten im Quartiersmanagement – ob Projekte initiiert und finanziert, Beratungsangebote ins Leben gerufen oder Netzwerke aufgebaut werden – von Beginn an mit bedacht wird, wie es ohne die finanzielle und personelle Unterstützung durch das QM-Verfahren weitergehen kann. Damit soll sichergestellt werden, dass die mit Fördermitteln aufgebauten Strukturen weiterbestehen, wenn das QM-Verfahren beendet wird.