Team des Stadtteilbüros

Friederike Hoth, Raik Berger, Daniela Hertel, Christoph Grüneberg, Lisa Weiß (v.l.n.r)

 

 

 

 

 

 

 

 

Lisa Weiß: Quartiersmanagerin, Leiterin des Büros
Friederike Hoth: Quartiersmanagerin
Raik Berger: Quartiersmanager
Daniela Hertel: Officemanagerin
Christoph Grüneberg: Integrationsmanager
(Programm „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“)
Regina Friedrich: Webredakteurin


Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept IHEK 2017 (PDF)


Quartiersmanagement: Ziele und Handlungsfelder
Die „Soziale Stadt“ ist ein Teilprogramm der Städtebauförderung der Bundesregierung und unterstützt benachteiligte Stadtteile durch Finanzmittel von EU, Bund und dem Land Berlin. Mit den Maßnahmen, die im Rahmen von „Soziale Stadt“ umgesetzt werden, soll das Gebiet rund um den Boulevard Kastanienallee städtebaulich und sozial stabilisiert werden. Das Besondere ist, dass nicht nur Bauprojekte umgesetzt werden können, sondern auch sozio-kulturelle Maßnahmen, die der Gebietsentwicklung dienen. Dazu arbeiten die verschiedenen Fachverwaltungen ressortübergreifend zusammen.

Folgende fünf Handlungsfelder werden grundsätzlich in Quartiersmanagementgebieten im Land Berlin bearbeitet:
– Bildung, Ausbildung, Jugend – gute Bildung für alle in gut ausgestatteten Räumen
– Arbeit und Wirtschaft – lokale Ökonomie stärken, wohnortnahe Versorgung
– Gute Nachbarschaft, Integration – gegenseitige Akzeptanz und Anerkennung
– Öffentlicher Raum – sich wohlfühlen in einer schönen Wohnumgebung
– Beteiligung, Vernetzung, Einbindung der Partner – alle können und sollen mitmachen

Die Ziele für die einzelnen Handlungsfelder im Gebiet Boulevard Kastanienallee werden auf der Basis einer Analyse der aktuellen Situation festgelegt. In diese Analyse fließen die Stimmen von Menschen ein, die im Quartier Boulevard Kastanienallee leben und arbeiten.
Seit das Programm „Soziale Stadt“ 1999 erstmalig in Berlin umgesetzt wurde, hat es sich laufend verändert und an neue Aufgaben und Ansprüche angepasst – es ist ein „lernendes Programm“.

Laufzeit des Programms „Soziale Stadt“/Verstetigung
Finanzmittel im Programm „Soziale Stadt“ sind nicht auf Dauer angelegt. Laufend wird die Entwicklung im Stadtteil deshalb über die Veränderung der Sozialdaten verfolgt („Monitoring“) und nach etwa 10 Jahren wird überprüft, ob der Einsatz der Städtebaufördermittel noch gerechtfertigt ist. Wenn ein Gebiet so stabil geworden ist, dass seine weitere positive Entwicklung gewährleistet ist, wird durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt die Beendigung des Verfahrens („Verstetigung“) eingeleitet.
Dies bedeutet, dass bei allen Verfahrensschritten im Quartiersmanagement – ob Projekte initiiert und finanziert, Beratungsangebote ins Leben gerufen oder Netzwerke aufgebaut werden – von Beginn an mit bedacht wird, wie es ohne die finanzielle und personelle Unterstützung durch das QM-Verfahren weitergehen kann. Damit soll sichergestellt werden, dass die mit Fördermitteln aufgebauten Strukturen weiterbestehen, wenn das QM-Verfahren beendet wird.

Integrationsmanagement – BENN „Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“
Seit Mai 2017 gibt es im Bereich der Gemeinschaftsunterkunft Maxie-Wander-Str. 78 das Integrationsmanagement BENN.
Die Initiative hat das Ziel, neue und alte Nachbarschaft zusammenzubringen. Dazu sollen kleine Projekte durchgeführt werden, bei denen sich die Menschen kennenlernen und gemeinsam an der Gestaltung ihrer Nachbarschaft arbeiten können. BENN unterstützt bei der Vernetzung und Kooperation zum Thema Integration und Geflüchtete und fördert freiwilliges Engagement. Besonders wichtig ist die Einbeziehung der Geflüchteten bei Aktivitäten und Veranstaltungen im Quartier. Dabei sollen Geflüchtete sich selbst eine Stimme geben und aktiv an der Gestaltung Ihrer Nachbarschaft mitwirken.

Sie möchten ihre Nachbarn kennenlernen oder Sie haben eine Idee, wie man die Menschen am Kastanienboulevard miteinander ins Gespräch bringen kann, z.B. durch Sport, Kiezspaziergänge oder Kochen? Sie möchten Geflüchtete ehrenamtlich unterstützen, z.B. mit Sprachtandems oder Unterstützung bei der Wohnungssuche?

Dann wenden Sie sich mit Ihrer Idee an den BENN-Verantwortlichen Christoph Grüneberg im Stadtteilbüro des Quartiersmanagements in der Stollberger Straße 33. Im Gespräch finden wir dann gemeinsam heraus, ob Ihre Idee mit Hilfe des Programms BENN umgesetzt werden kann.
Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag von 9.00 – 17.00 Uhr und freitags von 9.00 – 15.00 Uhr.