Wie weiter mit dem Hellersdorfer Gut und dem Gutsgarten?

Noch bis 22. Februar ist in der station urbaner kulturen am Auerbacher Ring 41 (neben Lebenshilfe e.V.) eine Ausstellung zur Zukunft des Hellersdorfer Guts und des Gutsgartens zu sehen.
Das Areal Gut Hellersdorf gehört seit 2018 dem kommunalen Wohnungsbauunternehmen GESOBAU. Im Frühjahr 2018 sollen erste Pläne für 1.240 Neubauwohnungen auf und um dem Areal entstehen, in Abstimmungen mit dem Bezirksamt, Anwohnenden und weiteren Beteiligten. Im Dezember 2017 gab es dazu erste Diskussionsrunden in der station urbaner kulturen. Es wurde sowohl über die Ängste vor Veränderung und Verdrängung gesprochen, aber auch über die Vorfreude auf einen Neustart samt Neuentdeckung der Schönheit des historischen Bestands und Aufwertung der lokalen Lebensqualität. Der Gutsgarten wird seit  2016 von PrinzessinnengartenBau konzipiert, aufgebaut und betreut.

Viele Ideen für Gut Hellersdorf.

Auch für den Gutsgarten gab es zahlreiche Vorschläge.

Die jetzt ausgestellten Plakate und Plakatentwürfe entstanden in einem intensiven Workshop vom 21. bis 24. Januar 2018 mit der Designerin Sarah Mohs und dem Künstler Adam Page. Sie stellen Ideen und Wünsche für zukünftige Angebote und Veranstaltungen im Gutsgarten und auf dem gesamten Areal des Guts Hellersdorf dar. Sie zeigen aber auch ein am Stadtrand wachsendes Verlangen nach einer intensiven, selbst gesteuerten Beteiligung „von unten“. Sie können bis 22. Februar 2018, jeweils am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr, besichtigt werden oder nach Vereinbarung unter Mobil 0173-200 96 08 und info@kunst-im-untergrund.de. Natürlich können auch Besucher_innen zur Diskussion beitragen und Ideen beisteuern. Es sind am Donnerstag auch immer Ansprechpartner_innen vor Ort. RF